Das Luftpistolenschießen ist eine Schießsportart, bei der mit einer Luftpistole auf eine Schießscheibe geschossen wird. Diese kann entweder die Luft durch einen Spannhebelmechanismus oder aber mit Pressluftkartuschen funktionieren. Wie beim Luftgewehr wird handelsübliche Munition (Diabolo) mit Kaliber bis maximal 4,5 mm bis 7,5 Joule benutzt.

Beim Schießen mit der Luftpistole steht der Schütze nicht frontal zur Scheibe, sondern etwas seitlich gedreht. Die neuere Methode jedoch besagt, dass der Schütze in einem 90° Winkel zur Scheibe stehen soll. Die Luftpistole wird mit ausgestrecktem Arm und nur mit einer Hand gehalten.

Gezielt wird über Kimme und Korn. Die Entfernung zur Scheibe beträgt wie beim Luftgewehrschießen 10 Meter, aber der Zehner-Ring fällt mit 11,5 Millimetern Durchmesser deutlich größer aus. Um den Abzug auszulösen, muss ein Gewicht von mindestens 500 Gramm überwunden werden, was es nicht gerade einfacher macht, die Pistole über die gesamte Wettkampflänge von 40 Schuss ruhig und sauber im Ziel zu halten.

Sportgerät: Luft- oder Pressluftpistolen jeder Art Kaliber 4,5 mm. Die äußeren Maße dürfen 200 mm Höhe, 420 mm Länge und 50 mm Breite nicht überschreiten. Gewicht maximal 1,5 kg inkl. Laufbeschwerung. Abzugsgewicht mindestens 500 g

Munition: Handelsübliche Geschosse beliebiger Form im Kaliber von maximal 4,5 mm

Scheiben: Durchmesser der 10 = 11,5 mm, der Ringe 1 bis 9 = je 8 mm

Entfernung: 10 m

Disziplinen: Stehend Freihand

 

Luftpistole